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Helfen

Pate werden, Pflegestelle werden, Spenden

Es gibt viele Wege um zu helfen

Tierschutz kostet viel Geld - Geld, das die öffentliche Hand nicht aufbringen kann oder will, oder wenn doch, dann in beschränktem Maße! So liegt der Tierschutz mit all der Arbeit, die damit verbunden ist, zu einem großen Teil in der Hand von vielen Freiwilligen, die lobenswerterweise ihre Zeit und Kraft einsetzen, um Tieren in Not zu helfen. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung, alle, die unbemerkt von der Öffentlichkeit, ihre tägliche Arbeit für Tiere mit Herzblut verrichten!

TutuSie haben die Qual der Wahl, wenn Sie nach Möglichkeiten suchen um zu helfen: Sie können an Tierschutzorganisationen spenden, eine Tierpatenschaft übernehmen, eine Spendendose aufstellen in Geschäft, Café, Praxis usw. Wenn Sie den Kontakt zu Tieren lieben, bereitet Ihnen sicherlich praktische Tierschutzarbeit Freude: in einer Tierstation oder einem Gnadenhof Hand mit anlegen bei Kastrationsaktionen scheuer Katzen, Tiertransporte zum Tierarzt übernehmen u. v. a. Kreastand

Sind Sie praktisch veranlagt, haben Sie vielleicht Spaß daran, bei Veranstaltungen zugunsten der Tiere beim Auf- und Abbau der Stände zu helfen, für diese Feste Kuchen zu backen, zu basteln usw. Eine weitere Möglichkeit zu helfen ist, schöne oder leckere Dinge herzustellen und den Erlös für Tiere in Not zu spenden.
Wenn Sie helfen möchten, finden Sie Ihren eigenen Weg: Ihrer Phantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Setzen Sie Ihre Talente und Möglichkeiten ein und helfen Sie mit!
Hier stellen wir Ihnen gerne einige originelle und hilfreiche Ideen vor. Nachmachen ist ausdrücklich erlaubt!

Was dem Menschen seine Veranda, ist der Katze ihr Außengehege...

Foto Aussengehege KatzenDas sehnsüchtig erwartete Außengehege für die Katzen unserer Luxemburger Katzenpflegestelle ist fertig, pünktlich zur schönen Jahreszeit! Bisher konnten die Katzen nur im Haus gehalten werden, doch ab jetzt haben sie die Wahl, ob sie sich lieber drinnen oder draußen aufhalten. Eine Brücke verbindet das Katzenzimmer mit dem Außengehege, das jetzt noch mit allem, was mieze so braucht, ausgestattet wird: kuschelige Körbchen, Kratzbäume, Kletter- und Spielmöglichkeiten. Die Katzen können wahlweise spielen, klettern und toben, oder dösen und sich in der Sonne räkeln: für Sonnen- und Regenschutz ist selbstverständlich gesorgt! In ihrem Freiluftzimmer können sie Luft und Sonne genießen, den Wind spüren, die Geräusche der Natur hören und andere Geräusche kennen lernen wie vorbeifahrende Autos, Mähmaschinen usw. Sie sehen Artgenossen und andere Tiere vorbei streichen...ihre Sinne werden ganz anders stimuliert, als bei reiner Wohnungshaltung. Das ist besonders wichtig bei jungen Katzen, die ja die Welt erst entdecken. So ein Freiluftzimmer für Katzen ist eine Alternative zum Freigang, der nicht immer möglich ist und wird von den Tieren gerne angenommen: zur Nachahmung empfohlen!

Der blaue KatzenturmBlauerTurm

Der nächste Winter kommt bestimmt und damit auch für manchen tierlieben Gartenbesitzer die Sorge, wo die scheuen Katzen, die er im Sommer gefüttert hat, dann Schutz vor Kälte und Nässe finden. Eine gute Antwort darauf hat eine Familie im Norden Luxemburgs: ein Katzenturm, der zwei bis vier Katzen (wenn sie sich denn vertragen) einen wettergeschützten Unterschlupf bietet.
Outdoor-Katzenhäuser gibt es in vielen Variationen zu kaufen und auch für einen geschickten Heimwerker ist es sicher kein Problem, ein Katzenhaus nach eigenen Ideen zu zimmern. Wichtig dabei ist, auf gute Isolation gegen Kälte und Feuchtigkeit zu achten. Mit einer Katzenklappe im „Eingangsbereich“ bleibt die Zugluft fern und das mit einer weichen Decke ausgepolsterte „Wohnzimmer“ warm. Ein Anstrich in einer passenden Farbe verschönert das Katzenhaus und erhöht die Wetterfestigkeit.
Solche Katzenhäuser können auch in der Nähe von Futterstellen für scheue Katzen aufgestellt werden. Wir möchten noch einmal daran erinnern, dass scheue Katzen unbedingt eingefangen und kastriert werden sollen, um weiteres Tierelend durch unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden.

 

Backen für Tiere

BackenWie bringt man Hobby und Engagement für Tiere unter einen Hut? Ganz einfach: indem man seine Vorlieben und Möglichkeiten kombiniert, um finanzielle Mittel zu erschließen, die Tieren in Not zugute kommen.
Daraus entwickelte ein tierfreundliches Ehepaar eine Idee, die 2 Fliegen mit einer Klappe schlägt: Backen für Tiere! Und zwar erstklassige Hundekekse, aus bestem Vollkornweizenmehl sorgfältig hergestellt und ohne irgendwelche chemischen Zusätze, die alle Hunde lieben!
LeckerliSo kann man erst einmal seinen eigenen Tieren etwas Gutes tun indem man ihnen gesunde Leckerlis gibt. Zum zweiten kommt Geld zusammen, das für die Hilfsprojekte der Stiftung dringend gebraucht wird. Der Werdegang der tierfreundlichen Idee war nicht viel anders, als wenn man nach einem neuen Kuchenrezept zu Hause backen will.
Zuerst wurden Rezepte für Hundekekse kreiert, ausprobiert und noch mal verbessert. Verschiedene Zutaten und Geschmacksrichtungen wurden am Menschen und am Hund getestet und für gut befunden. Ab dann wurden regelmäßig mehrere Backbleche voll Hundekekse gebacken, die unterschiedlich in Form, Geschmack und Biss sind. Sie werden in Cellophantüten verpackt, mit einem Etikett mit dem Logo der Stiftung und den vorgeschriebenen Verbraucherinformationen. Die einzelnen Sorten sind mit jeweils andersfarbigen Bändchen gekennzeichnet. Gesucht Pferdeleckerlisund gefunden wurde auch schnell, wo man diese leckeren Hundekekse an den Hund (via Herrchen oder Frauchen) bringen kann: u. a. natürlich auf den Veranstaltungen der Stiftung.

Seit August 2012 gibt es auch Pferdeleckerli, die mit der gleichen Sorgfalt hergestellt werden und bei den Pferden sehr beliebt sind.

„Villa Molly“ – ein Hotel für scheue Katzen:
Nachmachen erwünscht!

Über das Elend scheuer Katzen wird viel geschrieben, aber dies ist einRumlange praktisches Beispiel für Hilfe und Tierschutz, das wir sehr zur Nachahmung empfehlen!

Die „Villa Molly“ steht am hinteren Rande eines Gartens, ist eingezäunt, damit keine Hunde zum Katzenhaus hin können und Hecken bieten Sichtschutz. Scheue Katzen sind hier ungestört und können direkt vom angrenzenden Feld zum Katzenhaus kommen und durch die Katzenklappe zum Futter gelangen.
InnenDer Innenraum ist mit Nischen ausgestattet, in denen gemütliche Körbchen den Katzen Schutz und Ruhe bieten. Eine Abtrennung teilt den Bereich ab, wo neu angekommene Tiere erst einmal untergebracht werden zwecks Eingewöhnung.
Wer also ein ungenutztes Gartenhäuschen in einer ruhigen Gartenecke besitzt, kann es für den Tierschutz zur Verfügung stellen. Innen zusätzlich isoliert und eingerichtet wie auf dem nebenstehenden Bild, bietet es herrenlosen Katzen ein ungestörtes Zuhause. Man kann auch einen Teil des Gartenhauses abtrennen und mit einer Katzenklappe den hinteren Bereich den Tieren zugänglich machen. Den vorderen Teil kann man selber nutzen, z.B. zum Abstellen von wenig benutzten Gartengeräten.
Wenn aber keine scheuen Katzen in der Umgebung leben, wie kommt man dann an Katzen, die das Katzenhotel nutzen können? Die Tierheime suchen händeringend nach solchen Plätzen, um scheue Katzen, die natürlich kastriert sein müssen, anzusiedeln. Solche scheue Katzen werden oft bei leer stehenden Gebäuden, Höfen, Fabriken usw. eingefangen, kastriert und medizinisch versorgt. Wenn sie sozialisiert werden können, sind sie vermittelbar. Wenn nicht, kann man versuchen, sie an solchen Plätzen wie die „Villa Molly“ anzusiedeln.